El Calafate und Perrito Moreno Gletscher… (20. Februar – 26. Februar 2018)

Ein- und aussteigen, ein- und aussteigen… das prägte unseren Aufenthalt in Puerto Natales sowie die Busreise von Chile nach Argentinien dermassen, dass ich mich – unfreiwillig – entschied in Chile einige Sachen zurückzulassen… einfach so, als Erinnerung. 🙂 Vielleicht war es auch ein unterbewusster Drang diese neu in Argentinien zu kaufen… es ist ja kein Geheimnis, dass Argentinien für mich einen Spezialplatz einnimmt und es ist durchaus normal, dass man Gegenstände aus einem Land besitzen möchte, welches für einen wichtig ist. Ich zumindest bevorzuge soeben erwähnte These, als diejenige, dass ich eher einen masochistischen Drang verspürte – trotz wenig übrigbleibender Ressourcen – mein Portemonnaie zu leeren um neue Sachen zu erwerben. Was verloren ging? Na ja, so… Kleinigkeiten würde man sie nennen – sie waren in der Tat klein! 🙂 Beim Ein- und Aussteigen in den Bus, der uns in den Nationalpark und zurück brachte, entschied ich meine Sonnenbrille im Bus zurückzulassen: als Andenken an meine Anwesenheit dort. 🙂 Beim Ein- und Aussteigen in das taxi-ähnliche Auto, welches uns von unserem Gastgeber zum Busbahnhof brachte damit wir es rechtzeitig auf den Bus nach Argentinien schafften, entschied ich mich für eine Natel-Übergabe: das Natel des Fahrers sah ziemlich alt aus, da befiehl ich meinem aus der Rucksack-Seitentasche herauszufallen und in seinem Kofferraum liegen zu bleiben. 🙂 Alles in allem – wie ich soeben erwähnte – gingen einige „Kleinigkeiten“ verloren… Ein- und aussteigen während der Busfahrt nach El Calafate, da ging lediglich ein wenig Platz im Pass verloren, da wir nämlich sowohl einen Ausreise- (aus Chile) als auch einen Einreisestempel (in Argentinien) erhielten. 🙂

El Calafate… Argentinien… welcome back „home“! 🙂 Da fanden wir einen Gastgeber mit halb fertig gebautem Haus mitten im Nirgendwo bzw. im neuen sich noch entwickelnden Stadtteil, aber es ging nicht lange – 1 Tag – bis wir vor dem Feuer standen und dem „kleinen Stück“ Fleisch – lediglich 3,2 kg für 4 Personen – zuschauten, wie es grilliert wurde. 🙂 Ach, ist das Leben schön!

 

 

El Calafate an sich ist eine kleine – sehr schnell wachsende – Stadt mitten in Patagonien, hat geographisch sowie klimatisch nichts Spezielles zu bieten ausser steppenartige, trockene Hügel sowie unfreundliche, kalte Winde. Ach ja, da wären noch überteuerte Bars, Restaurants und Hotels für Touristen und ein davon aus allen Nähten platzendes Zentrum… Was uns jedoch hierhin führte war die Tatsache, dass diese Stadt das Tor zum Perrito Moreno Gletscher ist. Natürlich mussten wir hin und das Monster sehen – jedoch sicherlich nicht mit den überteuerten Touristen-Bussen! Was macht man denn wenn man 4-5 Tage zur Verfügung hat um dorthin zu gelangen? Ok, zugegebenermassen waren es schlussendlich derer 2, da wir an einem nämlich ein neues Natel für mich finden mussten, an einem anderen mit abendlichem Fleischverzehr und dessen schlafmangelähnlichen Folgen beschäftigt waren, usw. … 🙂 Selbstverständlich doch: man wendet die „Däumchen in der Luft“-Technik an und versucht Autostopp zu machen. „Versuchen“ muss hier grossgeschrieben werden, denn es ist DAS Schlüsselwort der ganzen Aussage. Nach einem frühen Start in den Tag waren wir bereits um 9 Uhr morgens am Ende der Stadt, an der Hauptstrasse welche nur in eine Richtung verlaufen konnte – nämlich zum Gletscher. Nach einigen uns ignorierenden Autos und der Feststellung, dass wir die einzigen weit und breit waren, welche diese Technik ausprobierten, gratulierten wir uns. Vermutlich etwas ungewöhnlich hierzulande – dachten wir – aber sicher erfolgsversprechend. Niemand ausser uns, der das macht… ok, einige Autos, die nicht anhalten, aber was soll’s: in Neuseeland hatten wir soooooo viel Glück, hier werden wir vermutlich etwas warten müssen, damit sich das Ganze wieder ausgleicht. „Etwas warten“… 3 Stunden und weitere 8-10 Autostopper-Paaren, welche sich der Strasse entlang uns gesellten dachten wir uns – vor Kälte zitternd – das war’s! Wir geben auf, gehen in die nächstgelegene Bäckerei, holen uns etwas Energie, gehen auf die Toilette bevor wir uns vor Kälte in die Hosen machen und… gehen zurück zu unserem Gastgeber, trinken Wein den ganzen Tag und versuchen es morgen nochmal. Also liefen wir zurück in die Stadt und sahen dabei vermutlich wie enttäuschte und zitternde kleine Welpen aus. 🙂 Nach einer Verstärkung in der Bäckerei und dem Anblick weiterer Idealisten, welche uns entgegenmarschierten und sich – so wie wir vor 3 Stunden – stadtauswärts begaben um ihr Däumchen zu lüften, dachten wir uns: was soll’s: ein letzter Versuch! Und kaum strecken wir den Arm aus, da hielt schon ein Auto an! 🙂 Unglaublich aber wahr! Also kamen wir doch noch gratis zum Gletscher – jedoch nicht bevor wir aus dem Auto unsere vorherigen Daumen-Gefährten sahen, welche weiterhin ihr Glück am Rande der Strasse versuchten. Oh ihr Armen! 🙂

Perrito Moreno, das Monster schlechthin! Ja, wir hatten bereits Gletscher in unserem Leben gesehen, aber dieser da ist eine Ausnahme. Wir dachten, wir kommen dahin vor der Antarktis-Reise, da er vermutlich ein guter Vorgeschmack darauf sei – mit Vorgeschmack ist er jedoch definitiv unterbewertet! Man steht auf dieser von Menschenhand gebauter Plattform, schaut sich die imposante, ja sogar furchterregende Eismasse an, die vertikal verlaufende Wand welche ins Seewasser mit unglaublicher Schärfe einschneidet, man hört wie durch einen Traum Erklärungen anderer Reiseführer, welche einem zur Kenntnis bringen, dass lediglich 10 % der Gesamteismasse an der Wasseroberfläche und somit sichtbar sei, man spürt die Windbrise und die Sonnenstrahlen die einen regelrecht brennen, man hört zu, hält an und inne und betrachtet das weisse Wunder, sieht ab und zu kleine Eisstücke abbrechen und hechtsprungartig das Wasser berühren und man denkt sich dabei einfach nur: Wow! 🙂 Aber schaut lieber selber:

 

 

Nach lediglich einstündigem Warten jedoch einer Menge Eindrücke, welche dafür sorgten, dass unser Begeisterungsgrad hoch genug war um die Temperaturwahrnehmung hoch zu behalten, schafften wir es ein Auto anzuhalten, welches uns zurück nach El Calafate brachte. Obwohl wir von hier nichts Weiteres zu berichten haben, da wir lediglich ausruhten, Blog-Einträge verfassten und wieder mal dreckige Wäsche zu sauberen zauberten, sind wir zufrieden. Der hiesige Halt lohnte sich durchaus – und wenn er tatsächlich nur ein Vorgeschmack für die auf uns in der Antarktis wartende Eiswelt war, Wow! Ushuaia, Ende der Welt, Tor zur Antarktis, wir kommen! 🙂

 


 

Urcat si coborat, urcat si coborat… aceste doua indeletniciri ne-au marcat in asa masura atat sederea in Puerto Natales cat si calatoria cu autobuzul din Chile spre Argentina, incat m-am decis – nu neaparat de bunavoie si nesilita de nimeni – sa las cateva lucruri in Chile… asa, drept amintire. 🙂 Poate a fost un impuls subconstient de a le cumpara din nou in Argentina… nu este un secret ca pentru mine Argentina este speciala si este absolut normal a dori anumite obiecte dintr-o tara care pentru tine este atat de importanta. Cine stie adevaratul motiv… eu cel putin prefer aceasta ipoteza si nu cea cum ca as fi simtit un imbold masochist de a-mi goli portmoneul – in ciuda putinelor resurse financiare ramase – pentru a-mi cumpara lucruri noi. 🙂 Ce am pierdut si a trebuit inlocuit va intrebati? Ei, asa, niste nimicuri cum ar veni – pe bune ca erau mici ca si dimensiune! 🙂 La urcatul si coboratul in si din autobuzul care ne-a dus pana in parcul national m-am decis sa imi las ochelarii acolo pentru a-mi marca prezenta. 🙂 La urcatul si coboratul din masina gen taxi care ne-a dus la autogara de unde am luat autobuzul spre Argentina m-am decis sa ii „donez” celularul meu soferului. Al sau parea atat de vechi sarmanul, asa ca ii ordonasem celularului meu sa cada din buzunarul lateral al rucsacului in portbagajul sau si sa ramana acolo. 🙂 In concluzie – precum am mentionat odinioara – am pierdut doar niste „nimicuri.“ 🙂 La urcatul si coboratul din autobuzul cu care am ajuns din Chile in El Calafate, Argentina am pierdut doar un pic de spatiu in pasaport, avand in vedere ca atat la iesirea din Chile cat si la intrarea in Argentina am primit cate o stampila mare si frumoasa. 🙂

El Calafate, Argentina… welcome back „home!”:-) Aici am gasit o gazda cu casa pe jumatate terminata undeva la mama naibii in cea mai noua parte a orasului insa nu a durat mult – 1 zi ca sa fiu mai precisa – pana cand stateam in fata focului si priveam cum o „mica” bucata de carne se rumenea – doar 3,2 kg pentru 4 persoane. 🙂 Ah, ce frumoasa-i viata!

 

 

El Calafate in sine este uno ras mic – si care creste enorm de repede – in inima Patagoniei, nu are nimic special de oferit din punct de vedere geografic sau climatic in afara de dealuri uscate acoperite de o vegetatie similara stepei si un vant taios si neprietenos. Ah, da, ar mai fi barurile, restaurantele si hotelurile piperate – ba chiar exagerate – din centrul orasului si centrul plin de acestea. Ceea ce pe noi ne-a determinat sa ajungem aici a fost faptul ca acest oras este poarta de acces pentru ghetarul Perrito Moreno. Bineinteles ca a trebuit sa mergem sa vedem acest monstru sacru – insa nicidecum cu unul din tururile sau una din excursiile organizate si exagerat de scumpe! Ok, ce facem daca avem 4-5 zile la dispozitie pentru a ajunge acolo? Ce-i drept, in final au fost doar 2, nu 4 – intr-una din zile ne-am indeletnicit cu cautarea unui nou telefon pentru mine iar in alta cu consum de carne de gratar la ore inaintate ale serii respectiv cu recuperatul orelor de somn in ziua urmatoare. 🙂 Da, bineinteles: cu atat de mult timp la dispozitie aplici tehnica „degetel in aer” si incerci sa faci autostopul. Termenul „a incerca“ este cuvantul cheie in aceasta propozitie. Dupa ce ne-am trezit dis de dimineata la orele 9 ne aflam deja la iesirea din oras de-a lungul strazii principale care ducea spre ghetar. Eram singurii care isi incercau norocul, ceea ce era un semn bun: nu aveam concurenta. Dupa ce trecusera cateva masini care nu au dat 2 bani pe intentiile noastre ne-am gandit ca probabil va trebui sa asteptam un pic mai mult aici pentru a compensa norocul imens pe care il avuseseram cu o luna inainte in Noua Zeelanda. „Un pic“… 3 ore si alte 8-10 perechi de autostopisti mai tarziu – intre timp nu mai eram singurii care avusesera aceasta idee – am decis (morti de frig fiind) sa renuntam, sa ne dam batuti! Asta a fost pe ziua de azi si ne-am indreptat inspre patiseria cea mai apropiata pentru a ne incarca un pic bateriile cu ceva dulce si a merge la toaleta inainte de a face pe noi. Ok, planul era deja facut: urma sa ne intoarcem la gazda noastra, sa bem vin toata ziua si sa ne reincercam norocul a doua zi. Asa ca am pornit-o inapoi inspre centrul orasului si probabil ca aratam ca si niste catelusi dezamagizi si infrigurati. 🙂 Intariti un pic de doza de zahar pe care o consumaseram la patiserie si vazand alte perechi de idealisti care – precum noi cu 3 ore in urma – se indreptau spre iesirea din oras pentru a-si aerisi degetulul ne-am zis: ei, daca tot suntem aici, hai sa face o ultima incercare! Si nici bine nu ne-am scos degetelul la aer, ca iata opreste o masina! 🙂 Incredibil, dar adevarat! In concluzie am ajuns totusi la ghetar pe gratis – insa nu inainte de a-i zari din masina pe toti fostii nostri colegi de drum care isi incercau norocul mai departe si impodobeau marginea strazii cu prezenta lor. Bietii de voi! 🙂

Perrito Moreno, un monstru sacru in adevaratul sens al cuvantului! Da, mai vazuseram noi ghetari la viata noastra, insa acesta este ceva exceptional. Gandul initial a fost sa venim sa il vedem inainte de a merge in Antarctica, ca un fel de „pregatire” pentru peisajul de acolo – cu termenul de „pregatire” pentru altceva insa l-am subestimat enorm! Acolo fiind stai pe aceasta pasarela construita de mana omului, privesti acea imensitate impunatoare de gheata, acel perete vertical care pare a taia apa lacului in care se scufunda asemeni unui cutit, auzi ca prin vis explicatiile altor ghizi turistici care tin sa precizeze ca doar 10 % din suprafata de gheata se afla la suprafata apei putand astfel fi vazuta, simti adierea de vant rece si razele de soare care pur si simplu iti ard pielea, asculti si speri ca gheata iti va sopti ceva povesti misterioase adunate pe parcursul veacurilor insa auzi si vezi din cand in cand doar niste bucati mai mari sau mai mici de gheata care se rup, se desprind de monstrul sacru si se scufunda elegant in apa dupa cateva secunde de cadere libera, privesti totul, inspiri profund pentru ca respiratia mai ca iti este taiata si esti in stare sa rostesti doar: Wow! 🙂 Insa mai bine priviti voi pentru voi:

 

 

Dupa doar o ora de asteptare si o sumedenie de impresii care au avut grija sa ne tina de cald am reusit sa oprim o masina care sa ne duca inapoi in El Calafate. Desi nu mai avem multe de raportat si povestit de aici, pentru ca nu am mai prea facut multe in afara de a ne odihni, a scrie postari noi pentru blog si a spala rufe, noi totusi suntem multumiti. Oprirea aici a meritat cu desavarsire – iar daca ceea ce am vazut a fost intr-adevar doar o „pregatire” pentru lumea de gheata ce ne asteapta in Antarctica, atunci chiar ca Wow! Ushuaia, capat de lume, poarta spre Antarctica, venim! 🙂

 

 

1 Gedanke zu „El Calafate und Perrito Moreno Gletscher… (20. Februar – 26. Februar 2018)

  1. Da cred ca momentul intrarii in Argentina era cel mai potrivit sa experimentezi “Orice pierdere are cistigul pe masura”, era a treia oara ca puneai piciorul pe tarim argentinian si trebuia “marcat” evenimentul!!! casa neterminata a host-ului vostru cred ca a fost decorul cel mai adecvat in care ati savurat atmosfera festinului tipic cu ASSSADO traditional la focul mocnit al jarului (minunat cuptorul zidit, parca simt mirosul…)CHORRISSO , udat cu HERBA MATE !!!…dar ambianta de “santier in lucru” nu a ciuntit , ci dimpotriva a accentuat senzatia de “bine ati venit”!!!. Cu catel , cu purcel, host-ul , famila si prietenii v-au facut sa simtiti caldura focului din vatra dar si a bucuriei de a va ospata in decor modest dar cu bucate gustoase si bogate .Nici replica voastra nu s-a lasat asteptata si mai prejos!!! Simplitate, caldura si deschidere cred ca as fi scris pe “MENIU”!
    Degetelele voastre au fost din nou puse in functie sa va strecurati finaciar pina la tinta voastra “Perrito Moreno “.Minunat descrisa senzatia fizica pe care o ai in bataia soarelui puternic la concurenta cu adierea de ghiata a “Monstrului sacru”dar si mai plastic sugerata trairea impresiilor vizuale, auditive care anima imaginatia intr-un elan admirativ al sculpturilor de gheata care se ofera adincului apelor ce le sustin maretia !!! Mi-ati animat si mie imaginatia privind pozele si am vazut cu ochii mintii fie “o colonie de pasari cu ciocurile ridicate spre cer, fie niste “valuri incremenite de timp”, dar cel mai nastrusnic mi-a aparut in minte “O Capadochie de gheta” doar ca lipseau luminite in mijlocul formatiunilor piramidale care sa dea atmosfera de camin.Unica traire , ati mai pus la dosarul “unforgreble”o FILA ALBA DE GHEATA!
    Tema de casa :care sunt pozele corespunzaroare care mi-au sugerat fiecare dintre impresiile descrise intr-un exercitiu imaginativ??? Bafta !!!

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